Nach dem Ausbruch des Krieges gegen Deutschland, waren die Russland-Deutschen der Zusammenarbeit mit Hitler-Leuten und dessen Mächten im August 1941 unbegründet beschuldigt worden und sind nach Kasachstan, Sibirien, in die Altai-Region sowie die Nordbezirke der RSFSR umgesiedelt worden.
Im Laufe der Stalinrepressalien und der Deportationen, sind laut der Aufzeichnungen einer Zählung 1959 in der UdSSR 1,6 Mio. Deutsche verblieben. Der Anzahl nach belegten sie den zwölften Platz unter den Völkern der UdSSR. Nach der Abstufung in die Rechtlosigkeit sind bis heute keine Veröffentlichungen erfolgt.
Selbst jetzt, wo die Mehrzahl der Nachkommen der deutschen Siedler gezwungen war, in die historische Heimat zurückzukehren, existieren an den alten Plätzen deren kompakte Siedlungen.
Heute ist die Anzahl der verbliebenen Bevölkerung dieser ethnischen Gruppe in der Russischen Föderation nur noch etwa 600 Tausend. (letzte Zählung 2002)